AI & Assistenten

xavier

Mein zweites Gedächtnis

xavier ist das Projekt, das ich am häufigsten anfasse — weil ich es selbst jeden Tag benutze. Es ist kein weiteres Aufgabenverwaltungssystem, sondern ein Mittel gegen Kontextverlust. Alles, was mir durch den Kopf geht, spreche oder tippe ich hinein; zurück kommt ein sortiertes Thema mit Verlauf, Recherche und einem konkreten nächsten Schritt. Privates und Geschäftliches bleiben sauber getrennt.

Status
Läuft
Für wen
Menschen, die zu viele Fäden gleichzeitig halten
Der Gewinn
Nach zwei Wochen Pause in zwei Minuten wieder im Thema

Das Problem

Meine Woche besteht aus vielen parallelen Fäden: Projekte, Beteiligungen, Gespräche, Ideen. Klassische Notiz-Apps sammeln brav — aber sie denken nicht mit, und nach zwei Wochen ist jede Liste ein Friedhof. Der teuerste Moment im Tag ist deshalb nicht die Arbeit selbst, sondern das Wiederreinkommen: Wo stand das noch mal? Was ist seitdem passiert? Was war ausgemacht?

Genau dort setzt xavier an. Es nimmt rohe Gedanken entgegen und macht daraus etwas, das beim Wiederaufnehmen trägt — statt eines Stapels, den man irgendwann nur noch wegklickt.

Was sich im Tag ändert

Zwischen zwei Terminen spreche ich zwei Sätze hinein — im Auto, auf dem Weg, ohne Tippen. Im Hintergrund wird daraus ein Thema mit Zusammenfassung, den passenden Fundstellen aus dem Netz und einem Vorschlag, was als Nächstes dran ist. Beim nächsten Öffnen steht der Stand da, nicht die Rohmasse.

Der Unterschied ist kein Komfortgewinn, sondern ein Zeitgewinn an der teuersten Stelle: Vorbereitung. Gespräche fangen nicht mehr bei null an.

Der ehrlichste Test

Ein Werkzeug für sich selbst zu bauen hat einen unbestechlichen Prüfstein: Benutzt man es freiwillig? Bei xavier ist die Antwort seit Monaten dieselbe — es ist das lebendigste Stück in meiner Werkstatt und die Vorlage für alles, was ich über persönliche Assistenz gelernt habe.

Was es im Alltag leistet

  • Gedanken diktieren statt tippen — auch unterwegs, auch unfertig
  • Aus losen Notizen wird ein Thema mit Verlauf und nächstem Schritt
  • Recherche passiert im Hintergrund, nicht im Termin davor
  • Privates und Geschäftliches strikt getrennt
  • Vorbereitungszeit vor Gesprächen sinkt spürbar

Was hängen bleibt

Werkzeuge für sich selbst zu bauen ist die ehrlichste Form von Produktentwicklung: Man kann sich nichts vormachen. Entweder man benutzt es jeden Tag — oder es war nichts.